Anmeldezahlen leicht gestiegen

Auch wenn die Schülerzahlen an manchen Grundschulen in der Region eher rückläufig waren, sind die Anmeldungen für die Jahrgangsstufe 5 der Friedrich-August-Genth-Schule im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. So nahm die Friedrich-August-Genth-Schule zum Unterrichtsbeginn mit 104 Schülerinnen und Schüler so viele wie im letzten Schuljahr in den Gymnasialzweig auf, 55 Schülerinnen und Schüler besuchen die beiden fünften Klassen des Realschulzweiges und damit 12 Kinder mehr als im vergangenen Schuljahr und acht Schülerinnen und Schüler wurden in den Hauptschulzweig aufgenommen. Damit besuchen auch im kommenden Schuljahr über 1000 Schülerinnen und Schüler die Wächtersbacher Schule.

Direktor Gerhard Gleis begrüßte in der Turnhalle mit der neuen Leiterin des Realschulzweiges Sabine Braun und dem Hauptschulzweigleiter Frank Kulke die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Bevor die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Cathrin Möller, Sascha Trupp, Katja Asimyadis, Björn Möller, Christine Boss, Dorina Schulz und Mathias Faulstich „ihre“ Neuen in Empfang nahmen, sorgte die Musikgruppe FAGsimile unter der Leitung von Beate Moritz-Mayer für die musikalische Umrahmung.

In seiner Begrüßung betonte Schulleiter Gleis, dass in der Schulleitung und im Kollegium die Entscheidung der Eltern, ihr Kind an der Friedrich-August-Genth-Schule anzumelden, als Vertrauensvorschuss und als Verpflichtung der Schule gesehen werden, die Kinder gemeinsam mit den Eltern bestmöglich zu fördern und zu unterstützen. „Wir freuen uns auf einen kritisch-konstruktiven Dialog, in dem immer das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehen muss. Dabei sind Lehrkräfte und Eltern Lernbegleiter, die die Kinder in der Entwicklung begleiten, fördern und fordern müssen.“ Es sei wichtig, den Kindern Mut zu machen, ihre Stärken zu benennen und nicht die Fehler oder die Dinge in den Mittelpunkt zu stellen, die die sie  noch nicht so gut beherrschten. „Junge Menschen entwickeln sich, wenn die Erwachsenen an sie glauben, sie begleiten und von ihnen Mut gemacht bekommen und wenn ihre Leistungen geschätzt werden. Wir müssen den Schülerinnen und Schülern Zeit geben, Geduld haben und sie nicht vorschnell in Schubladen einordnen“, machte Gerhard Gleis deutlich. Wichtig sei auch eine funktionierende Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus, die gegenseitige Information, wenn es Entwicklungen gebe, die die jungen Menschen bedrücken und ihre Leistungsfähigkeit vorübergehend beeinträchtigen können. „Wenn wir den Kindern etwas zutrauen und ihnen auch vertrauen, werden wir von ihren Leistungen und ihrem Engagement beeindruckt sein. Das ist jedenfalls die Erfahrung, die ich in den vergangenen 26 Jahren als Leiter der Friedrich-August-Genth-Schule gemacht habe,“ stellte Gleis fest. Er sei froh darüber, dass an der Friedrich-August-Genth-Schule eine Atmosphäre herrsche, die Schüler- und Elternbeteiligung nicht nur zulasse, sondern auch erwarte und unterstütze.

Nach der Aufnahmefeier hatten die Eltern Gelegenheit sich im Elterncafé des Schulelternbeirates, das der Vorsitzende  Axel Farr mit seinem Team organisiert hatte, auszutauschen. Tatkräftige Unterstützung erfuhren die Organisatoren durch die Klasse 08 i, die im selbstorganisierten Schichtbetrieb den Kuchen- und Getränkeverkauf übernommen hatte.