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Lesekompetenz auf gutem Niveau

Erfreuliche Testergebnisse an der Friedrich-August-Genth-Schule

Die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-August-Genth-Schule verfügen über eine durchschnittliche bis überdurchschnittliche Lesekompetenz. Dies ist auch 2018 das Ergebnis eines an der Schule durchgeführten Lesetests.

Zum Einsatz kam der in Fachkreisen anerkannte Test „Salzburger Lesescreening“ (SLS), der wegen seiner Verlässlichkeit und Praktikabilität an vielen Schulen im deutschsprachigen Raum eingesetzt wird. Er misst die „basale Lesekompetenz“, worunter man das fehlerfreie, schnelle und mühelose Lesen versteht – eine Fähigkeit, die als zentral sowohl für die weitere Schullaufbahn als auch für das Berufsleben angesehen wird.

An der Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach werden seit dem Schuljahr 2010/2011 alle Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen diesem Test unterzogen, und zwar jeweils zum Ende des Schuljahres. Nach positiven Ergebnissen in den letzten Jahren ergab auch der Lesetest 2018: In allen drei Zweigen erzielen die Schülerinnen und Schüler durchschnittliche bis überdurchschnittliche Werte.

Die Auswertung erfolgt getrennt nach Schulzweigen, ermittelt wird für jede Schülerin und jeden Schüler zunächst ein „Lesequotient“, woraus der Durchschnittswert der ganzen Klasse errechnet werden kann. Neben der Leseleistung der Klasse kann so aber auch die Lesekompetenz des Einzelnen eingeschätzt werden. Fällt dieser Lesequotient eher schwach aus, erarbeiten die Lehrkräfte in Zusammenarbeit mit Eltern und Schüler dann individuelle Fördermöglichkeiten, damit vorhandene Defizite abgebaut werden können. Eigenständiges Training mit speziellen Übungsheften, Buchlektüre mit anschließender Buchvorstellung in der Klasse, aber auch die Nutzung des Internet-Förderprogramms „Antolin“ sind einige dieser Möglichkeiten.

Der Lesetest im fünften Schuljahr ist jedoch nur ein Baustein einer umfassenden Arbeit an der Lesekompetenz in den Folgejahren, wie er im Schulprogramm der Friedrich-August-Genth-Schule fixiert ist. Schwerpunkt im sechsten Schuljahr ist dann die Teilnahme aller Klassen am Vorlesewettbewerb, der im Oktober beginnt. Auch in den weiteren Schuljahren wird im Rahmen des Deutschunterrichts, aber auch zum Beispiel durch das „Methodentraining“ kontinuierlich weiter daran gearbeitet, die Leseleistung der Schüler zu optimieren.

„Lesen nimmt bei den ‚Kulturtechniken‘ eine Schlüsselposition ein“, so Schulleiter Gerhard Gleis. „Deshalb wird die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler an unserer Schule mit großem Engagement trainiert und gefördert!“ Das erfreuliche Ergebnis zeige aber auch, dass an den Grundschulen erfolgreich gearbeitet worden ist.