Die Schule im Überblick

Gesprächsrunde mit der Menschenrechtsverteidigerin Patricia Gualinga aus Ecuador in der Friedrich-August-Genth-Schule

Gespannt lauschten die Spanischkurse der 10. Klassen den Erzählungen von Patricia Gualinga, Sprecherin der indigenen Kichwa Gemeinde aus Ecuador. Sie berichtete auf Spanisch von ihrer Kultur und der Bedeutung des Amazonas für unsere Erde sowie dem Kampf gegen Großkonzerne, die in den indigenen Lebensraum eindringen wollten.
Fernando Dias Costa, Musiker der Grupo Sal und derzeit mit ihr auf einer gemeinsamen Tournee übersetzte Frau Gualingas Worte.  Dorothee Schäfer-Bier und Maria Seipel vom Weltladen Gelnhausen, der dieses besondere Unterrichtsangebot initiiert hatte , moderierten.

Die Spanischkurse der Lehrerinnen Dorina Bachmann, Martina Walter und Ramona Walz bereiteten Fragen für das Gespräch mit Patricia Gualinga vor. So verlief das Treffen interaktiv: Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen auf Spanisch. Frau Gualinga beantwortete sie geduldig und berichtete sehr eindrucksvoll  von Kindheit und Schule in einem indigenen Dorf, von Ritualen, Haustieren, Religion und auch von der Bedrohung des Lebensraum der Gemeinschaft durch Erdölkonzerne. Sie erzählte von dem langen und auch gefährlichen Kampf ihres Volkes um seine Rechte und von seinem letztendlichen Sieg über die mächtigen Konzerne.

Frau Gualinga liegt die Natur und der Amazonas sehr am Herzen. Sie betonte, dass wir alle, so unterschiedlich wir auch sind, doch miteinander verbunden sind. Sie hofft, dass sie mit ihren Gesprächen an Schulen die junge Menschen dazu bewegen kann, etwas für unsere Umwelt zu tun, da sie als nächste Generation demnächst die Verantwortung für unsere Erde übernehmen werden.