Impressum und Datenschutzhinweise

Klassenzimmer gegen Pistenspaß getauscht

137 Siebtklässler gehen auf die Piste - Skifreizeit der Friedrich-August-Genth Schule in Zauchensee

137 Schüler des Haupt-, Real- und Gymnasialzweiges der Friedrich-August-Genth Schule erlebten ereignisreiche Tage während ihrer Skifreizeit in Altenmakt/Zauchensee (Österreich).

In einem ersten Durchgang starteten am 9.2.2020 91 Schüler in 2 Bussen mit ihren Busbegleitern T. Göttlich, D. Bachmann, B. Mustafic  und C. Edo Ros in Richtung Alpen. Nach 8-stündiger Fahrt wurden sie am Ennshof in Altenmarkt vom Organisationsteam um Anja Barwich, Daniel Unkrich und Rainer Donat herzlichst begrüßt. Unterstützung erhielt das Team von vier externen Skilehrern (Réné Hain – Olaf Jahn – Jörg Baldeweg und Larissa Usbeck).

Nachdem die Zimmer bezogen und die Örtlichkeiten einer ersten Inspektion unterzogen wurden, lief man klassenweise zum nahegelegenen Intersport zur Skiausleihe. Mit Ski, Stöcken, Helm und Schuhen bepackt ging es zurück zum Jugendhotel, wo das Material mit Namen versehen und im Skikeller zimmerweise an den Trockenvorrichtungen deponiert wurde.

Am nächsten Morgen brachten 2 eigens für die Gruppe bereitgestellte Skibusse die Schüler ins Skigebiet Zauchensee. Für 56 Schüler ging es zum ersten Mal auf die Bretter. Im individuellen Lerntempo  wurde fleißig geübt, so dass die ersten Schüler bereits nach nur 1 Stunde ihre ersten Kurven in den Schnee ziehen konnten.

Wer das Bremsen (Schneepflug) und erste Richtungsänderungen beherrschte, wurde in das Tellerlift fahren eingewiesen und konnte nun selbständig mittels Stationskarten, in einem eigens für die Schüler aufgebauten Parcours, an der Verbesserung der persönlichen Fahrtechnik arbeiten. Die Stationen mit ihren bunten Hütchen, Slalomstangen, Pinseln und Lochstangen wirkten sich auch in diesem Jahr wieder positiv auf die Lernbereitschaft und den Lernfortschritt der Schüler aus. Anstatt des für Skischüler üblichen ‚Stehen und Warten‘ bis man an der Reihe ist, konnte jeder Schüler entsprechend seines Lerntempos arbeiten. Für die individuelle Korrektur standen ausgebildete Skilehrer mit Tipps zur Seite.

Dass das Skifahren nicht für alle der Sport der Zukunft wird, zeigte sich recht schnell. Dennoch haben sich auch diese Schüler redlich gemüht und es am Ende der Woche geschafft, die eine oder andere Kurve in den Schnee zu ziehen.

Wer den Parcours mit seinen Stationen (kleine und große Kurvenradien – Rückwärtsfahren – Talskibelastung) erfolgreich durchlaufen hatte, durfte in einer Kleingruppe mit einem Skilehrer auf die ‚echten‘ Pisten. Hier trafen sie schon bald auf die Schüler, die bereits zu Beginn der Freizeit Ski fahren konnten. Die staunten nicht schlecht, als ihre Kammeraden winkend an ihnen vorbeifuhren.

In den folgenden Tagen arbeiteten die Schüler an der Verbesserung ihrer Technik, optimierten ihr Kurvenverhalten und lernten die Unterschiede zwischen geschnittenen und gewischten Kurven. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. So wurden Fun-Parks mit Wellenbahnen, kleinen Rampen und Halfpipes erkundet und an einem Tag das Fahren mit Schneesegeln ausprobiert.

Die Abende verbrachten die Schüler mit Stadtgängen, Völkerballturnieren in der hauseigenen Turnhalle,  Musik hören oder einfach nur Faulenzen. Am vorletzten Abend hatten alle die Gelegenheit es in der hauseigenen Disco noch mal richtig krachen zu lassen.

Nach einer viel zu kurzen Woche, wurden am letzten Morgen die Zimmer geräumt, bevor es noch einmal für ½ Tag auf die Piste ging. Die Schüler hatten die Gelegenheit, in selbst gewählten Gruppen, die Erfahrungen der Woche auszutauschen und mit ihren Freunden zusammen durchs Skigebiet zu fahren. Zurück am Haus wurde das Leihmaterial abgegeben und auf die Ankunft der zweiten Gruppe gewartet.

Für die erste Gruppe der 7e – 7g – 7h – 7k hieß es nun Platz zu machen für die ‚Neuen‘.

Für Anja Barwich, Daniel Unkrich, Rainer Donat und die externen Kräfte ging es mit 46 Schülern der Klassen 7a – 7d – 7i und deren Begleitern T. Relecker, B. Klös in die zweite Runde. Diese hatte mit 11stündiger Busfahrt zwar etwas auf sich warten lassen, war aber dennoch voller Spannung und Erwartung was in den nächsten Tagen auf sie zukommen würde.

Die frisch geputzten Zimmer wurden bezogen, das Umfeld erkundet und das Leihmaterial im Intersport ausgeliehen, beschriftet und verstaut.

Trotz einer großen Anzahlvon Skianfängern aus anderen Schulen und überfüllten Liften und Pisten, wurde in den folgenden Tagen fleißig geübt, so dass bereits am Morgen des 3. Tages alle Schüler das Anfängergelände verlassen konnten. Um der Fülle und der damit verbundenen Gefahren etwas zu entfliehen, wurde für die noch folgenden Tage ein anderes Skigebiet angefahren. Der Plan ging auf und die Schüler konnten entspannt ihre Runden im Skigebiet Radstadt/Altenmarkt drehen.

Der Wechsel von Sonne – Sturm – tiefhängenden Wolken - Schneefall  bot den Schülern völlig neue Einblicke in das Bergwetter und manch einer zeigte sich sehr beeindruckt von den Wetterkapriolen.

Dank des großen Entgegenkommens der Liftgesellschaft  und der tatkräftigen Unterstützung der externen Skilehrer in Kombination mit der Gastfreundlichkeit des ‚Ennshof-Teams‘, kann das Skiteam der Friedrich-August-Genth Schule auf eine unfallfreie und rundum erfolgreiche Skifreizeit zurückblicken.

Anja Barwich, Daniel Unkrich und Rainer Donat bedanken sich auf diesem Weg recht herzlich bei allen Beteiligten und auch bei ihrem neuen Schulleiter Dirk Eckrich, der obwohl bei Beginn der Fahrt erst eine Woche im Amt, jederzeit für das Team erreichbar war und bei Bedarf mit Rat zur Seite stand.