Projektwoche

Zum dritten Mal knobelten Genth-Schüler erfolgreich mit dem Känguru

Nils Forst an der Spitze

Dieses Jahr nahmen 223 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen der Friedrich-August-Genth-Schule mit großem Erfolg am deutschlandweiten Känguru-Mathematikwettbewerb teil. Betreut und ausgewertet wurde der Wettbewerb vom Institut für Mathematik an der Humboldt-Universität Berlin

Während im ersten Teilnahmejahr nur knapp 50 Schülerinnen und Schüler sich den Aufgaben des Wettbewerbs   stellten, knobelten im dritten Teilnahmejahr  schon 233 Mitte März in dem bundesweiten Wettbewerb über 75 Minuten an nicht alltäglichen zentral gestellten mathematischen Fragestellungen. In jeder der Klassenstufengruppen gibt es drei Schwierigkeitsgrade. Die Schülerinnen und Schüler haben bei jeder Frage fünf Antwortmöglichkeiten, aus denen sie die eine richtige Lösung finden müssen. So galt es für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 herauszufinden, wie alt Jaros Großmutter war als Jaro geboren wurde. Folgende Informationen standen zur Lösung der Aufgabe zur Verfügung: Jaro, seine Mutter und seine Großmutter haben am selben Tag Geburtstag, Jaro und seine Mutter sind zusammen 46 und seine Mutter und  Großmutter sind zusammen 91 Jahre alt. Die Antwortmöglichkeiten waren 42, 45, 49, 53 oder 56. Mit diesen und anderen interessanten Aufgaben verfolgt der Känguru-Wettbewerb der Mathematik e. V. alljährlich als Ziel die Popularisierung der Mathematik. Es soll durch die Aufgaben das Interesse und die Freude an mathematischem Denken und Arbeiten geweckt und unterstützt werden.

Mitte Mai erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde, die Broschüre „Mathe mit dem Känguru 2018“, die neben Aufgaben und Lösungen der eigenen und zweier weiterer Klassenstufen viele zusätzliche Knobeleien enthält, und den „Preis für alle 2018“, das Pentomino-Puzzle, mit dem es sich alleine oder zu zweit puzzeln lässt.

Die erfolgreichsten Mathematiker wurden von Schulleiter Gerhard Gleis, dem Vorsitzenden der Fachkonferenz Mathematik, Mark Zadra, und der Organisatorin Manuela Senzel-Naffa zusätzlich geehrt.  Nils Forst aus der Klasse 10 h (Klassenlehrer: Gerhard Gleis) erhielt mit 123,75 und der höchsten Punktzahl aller Teilnehmer der Friedrich-August-Genth-Schule einen ersten Preis. Deutschlandweit haben in dieser Jahrgangsgruppe 27417 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Nils gehört damit zu den besten seines Jahrgangs in Deutschland, nur 42 Schülerinnen und Schüler waren noch besser.  Ebenso erreichte Fabian Willms aus Klasse 5i (Klassenlehrerin: Tanja Relecker) mit 115 Punkten einen ersten Preis. Er gehört zu den besten 5,8 % seines Jahrgangs in Deutschland. Außerdem bekam Fabian einen Sonderpreis für den weitesten „Kängurusprung“. Er hatte mit 19 Aufgaben am Stück die meisten aufeinanderfolgenden Aufgaben aller Teilnehmer der Friedrich-August-Genth-Schule richtig beantwortet. Darüber hinaus wurden dritte Preise an die folgenden Schüler vergeben: Bastian van Setten (Klasse 5h) mit 93,75 Punkten, Vic Urban (Klasse 6g) mit 101,25 Punkten, Anne Kistner (Klasse 7h) mit 92,50 Punkten, Leonie Schreiber (Klasse 7h) mit 88,75 Punkten, Victor Nalivayko (Klasse 9l) mit 99,75 Punkten und Robin Pfahls (Klasse 10h) mit 112,50 Punkten.

Für ihre besonderen Leistungen erhielten die Geehrten Quiz- und andere Bücher, Puzzles, Kartenspiele und auch andere Spiele.

Die Mathematiklehrer der Friedrich-August-Genth-Schule sind sich sicher, dass mit der erfolgreichen Teilnahme zukünftig weitere Schülerinnen und Schüler ihre Lust am Knobeln und ihren Spaß an der Mathematik entdecken und freuen sich bereits jetzt auf eine rege Teilnahme an den zukünftigen Wettbewerben.

auf dem Bild (von links nach rechts): Fabian Willms, Leonie Schreiber, Anne Kistner, Victor Nalivayko, Vic Urban, Nils Forst, Robin Pfahls

(Da die SV in dieser Woche die Mottowoche für die Abschlussklassen durchführt, waren die beiden Zehntklässler getreu dem Tagesmotto im Pyjamastil gekleidet.)