Schulportrait

Wächtersbacher Schüler sagen: Bonjour Straßburg!

Bonjour, ça va ? Merci, Madame. Mit diesen und noch anderen kurzen Sätzen im Gepäck reisten am Freitag 38 Schüler und Schülerinnen des Jahrganges 7 des Realschul- und Gymnasialzweiges der Friedrich-August-Genth Schule, unterstützt von sieben Eltern und vier Begleitern, nach Straßburg. Erst seit drei Monaten lernen die Jugendlichen die 2. Fremdsprache Französisch und dennoch trauten sie sich in der Stadt im Elsass mit den Menschen zu kommunizieren. Die Geschichten in ihrem französischen Lehrwerk spielen ebenfalls in Straßburg, was eine weitere Motivation darstellte, die malerische Stadt mit ihren Kanälen an der deutschen Grenze zu besuchen.

Gleich nach der Ankunft um 10 Uhr wurde die Kathedrale mit der Atomuhr und einer beeindruckenden Krippe in Augenschein genommen. Danach erkundete die Reisegruppe den historischen Stadtkern, gekennzeichnet durch zahlreiche sehenswerte Kirchen, Plätze und Gebäude, die im typischen Fachwerkstil errichtet wurden. Schließlich ging es an Bord eines Flussschiffes, das die Touristen durch die Kanäle Straßburgs, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten einschließlich der EU- Institutionen schipperte. Die Audio-Führung informierte über die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte Straßburgs und stellte dabei immer wieder die Verbundenheit der Stadt mit Deutschland heraus.

Bei der folgenden Stadtralley hatten die Schüler/innen erneut die Gelegenheit, ihre jungen Sprachkenntnisse zu testen.  Sie mussten Daten auf Französisch erfragen, Schilder lesen und Wörter finden. Alle Schüler/innen lösten die Aufgaben mit vorbildlichem Eifer und beispielhaftem Tatendrang.

Den krönenden Abschluss bildete der Besuch des Weihnachtsmarkts, der zu einem der schönsten Europas zählt. Die kunstvoll dekorierten Häuserfassaden, die Vielfalt der Weihnachtsmarktstände und das Meer an Lichtern, gepaart mit dem Geruch von Flammkuchen, frischem Gebäck und Glühwein versetzte die Besucher in eine unvergleichliche Vorweihnachtsstimmung. Daher fiel es allen schwer, diese faszinierende Atmosphäre am frühen Abend wieder zu verlassen um die Heimreise nach Wächtersbach anzutreten. Es bleiben neue Einblicke in die französische Kultur sowie die Erkenntnis, dass Französisch zwar eine schwere, aber in jedem Fall lohnenswerte Sprache ist.

Wir möchten uns bei allen Eltern und Lehrkräften, die an der Organisation beteiligt waren, herzlich für diesen gelungenen Ausflug bedanken.